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Wollenek G et al.  
Abnormer Ursprung der linken Koronararterie von der Pulmonalarterie - Wiener Erfahrungen mit den Bland-White-Garland-Syndrom (BWG)

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 1998; 5 (12): 501-507

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Keywords: AnatomieBland-White-Garland-SyndromBWGKardiologie

Das Bland-White-GarlandSyndrom wurde in den letzten Jahrzehnten mit unterschiedlichen chirurgischen Techniken behandelt, die von der einfachen Ligatur bis zur "anatomischen" Revaskularisierung reichten. Üblicherweise wurde eine bikoronararterielle Versorgung angestrebt. Zwischen 1965 und 1997 wurden in Wien 19 Patienten operiert (Ligatur n = 3, Revaskularisation n = 16). Die Gesamtletalität erreichte in der Gruppe nach Ligatur 67 %, nach Revaskularisation 19 %. Seit 1987 betrug die Sterberate bei einem Todesfall von 12 Patienten 8 %. Das chirurgische Behandlungskonzept wird abgehandelt unter besonderer Berücksichtigung von begleitender Mitralinsuffizienz, dem Vorkommen im Erwachsenenalter und der Option einer Transplantation. In der Wiener Erfahrung scheint das Bland-White-Garland-Syndrom mit einem Vorkommen von etwa 1:25.000 Lebendgeburten um eine Zehnerpotenz häufiger zu sein, als in der spezifischen Literatur bisher angenommen wird.
 
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