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Zementabfluß über Pulmonalarterien bei Vertebroplastie

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2004; 11 (Sonderheft 3): 15-18

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Abb. 1a: Thorakolumbaler Übergang Abb. 1b: Brustwirbelsäule - Vertebroplastie Abb. 2: Wirbelkörper - Kompression Abb. 3: Vertebroplastien - Kyphoplastie



Keywords: OsteoporosePulmonalarterieVertebroplastieZementabfluss

Es wird über die Komplikation des Zementabflusses über die Pulmonalarterien bei der Vertebroplastie berichtet. Anhand von zwei Patientinnen mit einer ausgeprägten Osteoporose unterschiedlicher Genese zeigt sich die mögliche Gefahr des Zementabflusses über das paravertebrale Venensystem und das rechte Herz in das arterielle Gefäßsystem der Lunge. Hier kommt es zur Embolisation und Zementierung eines Teiles der Arterien. Auch wenn diese Komplikationen nur geringe hämodynamische Konsequenzen zeigten, sind sie potentiell gefährlich und sollten durch richtige Indikationsstellung vermieden werden. Eine ausgeprägte Osteoporose oder Infiltration mit Tumorzellen scheint für den ungewollten Zementabfluß prädisponierend zu sein.
 
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