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Tilg H  
Nicht-alkoholische Steatohepatitis

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2004; 2 (3): 5-10

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Keywords: FettleberHepatologieLeberNAFLNASHSteatohepatitis

Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFL) bzw. nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) stellen Erkrankungen dar, deren Bedeutung erst in den letzten Jahren erkannt wurde. In unseren Breiten sind diese Krankheitsbilder Hauptursache für erhöhte Leberwerte und damit im täglichen klinischen Alltag sehr bedeutend. Das Nichterkennen der klinischen Wichtigkeit hat bis heute die Etablierung effizienter Therapien verhindert. Die letzten Jahre haben allerdings vor allem Dank verbesserter Tiermodelle mehr Verständnis in die Pathophysiologie dieser Erkrankung gebracht und eine Verbindung zwischen Fettstoffwechselstörung und Inflammation/Nekrose hergestellt. Diese Erkrankung stellt insbesondere eine Herausforderung für den Allgemeininternisten/-mediziner dar, nachdem das optimale Verständnis und Management die Fachgebiete Stoffwechselmedizin, Inflammation und Hepatologie vereint. Mit dem besseren Verständnis der Pathophysiologie sind in Zukunft attraktivere Therapiemöglichkeiten zu erwarten, was aufgrund der hohen Prävalenz dieser Erkrankung höchst notwendig erscheint.
 
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