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Burckhardt P  
Screening für Osteoporose

Journal für Menopause 2004; 11 (4) (Ausgabe für Österreich): 5-8
Journal für Menopause 2004; 11 (4) (Ausgabe für Schweiz): 5-9

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Abb. 1: Screening-Strategie



Keywords: DEXAFrakturKnochendichteOsteoporoseRisikoScreeningUltraschall

Die Osteoporose wurde von der WHO durch eine erniedrigte Knochendichte definiert, da diese mit erhöhtem Frakturrisiko einhergeht. Da die Knochendichte mit dem Alter absinkt, kann damit die Hälfte der sonst gesunden Bevölkerung im höheren Alter als osteoporotisch und behandlungsbedürftig erklärt werden, was gesundheitsökonomisch nicht haltbar ist. Es erlaubt auch keine optimale "Screening"-Strategie. Zudem ist die DEXA-Methode für ein systematisches Screening zu aufwendig. Neuerdings wird dem individuellen Frakturrisiko mehr Gewicht gegeben, das nur teilweise von der Knochendichte abhängt, hauptsächlich aber von anderen Risikofaktoren wie Alter, vorgängige Frakturen, Familienanamnese für Osteoporose, Körpergewicht etc. In ein solches globales Screening kann auch die billigere Ultraschall-Methode eingeschlossen werden, die jedoch keine genaue Diagnose und keine Verlaufskontrollen erlaubt. Da die medikamentöse Therapie besonders bei hohem Frakturrisiko kostenwirksam ist, empfiehlt es sich auch, eine individuelle Risiko-Evaluierung in dem Alter und in den Situationen durchzuführen, in welchen das Frakturrisiko ansteigt und eine Therapie noch rechtzeitig und kostenwirksam eingesetzt werden kann, vorausgesetzt, daß die Prophylaxe bereits allgemein empfohlen wurde.
 
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