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Summary
Gerdesmeyer L et al.  
Radiale extrakorporale Stoßwellentherapie in der Orthopädie

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2004; 11 (4): 36-39

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Abb. 1: Ballistische Stoßwellenquelle Abb. 2: Radiale extrakorporale Stoßwellentherapie - Fersensporn Abb. 3: Stoßwellen - VAS Abb. 4: Stoßwellen - VAS Abb. 5: Stoßwellen - Roles-Score - Maudsley-Score



Keywords: Klinikradiale extrakorporale StoßwellerESWTStudieTherapie

Die radiale extrakorporale Stoßwellentherapie (rESWT) stellt eine alternative Behandlungsform zur Therapie der chronischen Enthesiopathien dar. Zahlreiche klinische Studien konnten die hohe Effektivität der rESWT bei fehlenden Nebenwirkungen zeigen. Neben den etablierten Indikationen Tennisellenbogen und Fersensporn konnten auch bei der Behandlung der chronischen Tendinitis calcarea der Schulter und beim Patellaspitzensyndrom gute klinische Ergebnisse erreicht werden. Als eine neue Indikation der rESWT stellt sich die Triggerpunktbehandlung bei muskulären Erkrankungen in der Orthopädie dar. Hier liegen erste Ergebnisse über erfolgreiche Anwendungen bei chronischen Kopf-, Nacken- und LWS-Schmerzen vor. Auch wenn zahlreiche klinische Studien einen erfolgreichen Einsatz der rESWT zeigen konnten, bleibt die Methode bis heute ohne Wirksamkeitsnachweis. Fehlende klinisch relevante Nebenwirkungen bei guten Ergebnissen lassen den Einsatz der rESWT sinnvoll erscheinen. Es bleibt aber die Notwendigkeit, hochwertige Studien durchzuführen, um den Stellenwert der rESWT im klinischen Einsatz beurteilen zu können. Unter Verwendung der radialen Applikationstechnik können Stoßwellen bis zu einer Energieflußdichte von 0,16 mJ/mm2 erreicht werden.
 
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