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Beier HM, Beier-Hellwig K  
Chlormadinonacetat - ein progesteronähnliches Gestagen mit antiandrogener Partialwirkung in der oralen Kontrazeption

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2004; 1 (4): 308-317

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Abb. 1: 17alpha-Hydroxyprogesteronacetat Abb. 2: Chlormadinonacetat - Pharmakologie Abb. 3: Chlormadinonacetat - Mehrfacheinnahme Abb. 4: Endometrium - Histologie Abb. 5: Orale Kontrazeption - Zyklusstabilität - Blutungsstörung Abb. 6: Dysmenorrhoe - Pathogenese Abb. 7: Dysmenorrhoe - Symptomatik Zum letzten Bild



Keywords: AkneAntiandrogeneChlormadinonacetatCMADysmenorrhöGestagenkontrazeptive Sicherheitorale KontrazeptionSchwangerschaft

Beunruhigende Tagesnachrichten der jüngsten Zeit über sprunghaft ansteigende Zahlen von Schwangerschaftsabbrüchen bei sehr jungen Mädchen und jungen Frauen veranlassen uns, das klassische Thema der oralen Kontrazeption, die "Pille", zum aktuellen Thema in diesem Beitrag zu erklären. Diese Problematik wirft weiterreichende als lediglich endokrinologische Fragen auf. In Verantwortung für die jungen Mädchen und Frauen ist unsere Gesellschaft gefordert, ein vorsorglich wirksames Beratungssystem zu garantieren, das junge Mädchen davor bewahrt, die eigenen Entwicklungsperspektiven durch allzu frühe Schwangerschaften gravierend verändert zu sehen. Jahrzehntelange klinische Erfahrungen zeigen, daß orale Kontrazeptiva sicher sind. Spezielle Gestagene, wie u. a. Chlormadinonacetat, die antiandrogene Partialwirkungen entfalten, erzielen positive therapeutische Effekte bei Symptomen, wie Dysmenorrhoe, Akne und fettigem Haar, welche gerade junge Mädchen und Frauen belasten, sodaß die Compliance entscheidend gefördert wird. Aus ärztlicher und aus reproduktionsmedizinischer Sicht empfehlen sich orale Kontrazeptiva, damit die jungen Mädchen nicht unwissend und unverhofft in viel zu jungem Alter mit Schwangerschaften und der Frage nach einem Abbruch konfrontiert werden. Gleichzeitig können wir nachdrücklich darauf hinweisen, die therapeutischen Effekte des klassischen Gestagens Chlormadinonacetat mit antiandrogener Partialwirkung zu nutzen.
 
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