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Haumer M, Minar E  
Die lokale Thrombolysetherapie arterieller Gefäßverschlüsse - Indikation, Nutzen, Risiken, Technik

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2005; 2 (1): 12-18

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Abb. 1: Beinischämie



Keywords: GefäßGefäßverschlussLTLTTherapieThrombolyseThrombolytika

Die lokale Thrombolysetherapie (LTLT) hat sich in den letzten zwanzig Jahren als wichtige Ergänzung und Alternative zur chirurgischen Therapie des akuten Arterienverschlusses etabliert. Das grundsätzlich erhöhte Blutungsrisiko muß dem allgemeinen Operationsrisiko gegenübergestellt, individuell abgewogen und durch praktische Überlegungen ergänzt werden. Die LTLT sollte daher primär bei der schweren, die betroffene Extremität aber nicht unmittelbar bedrohenden, Ischämie mit kurzer Anamnesedauer (< 14 Tage) und bevorzugt bei popliteocruralen Verschlüssen angewendet werden. Der beste Therapieerfolg kann durch die direkte kathetervermittelte Verabreichung von Plasminogen-Aktivatoren in den Thrombus und die anschließende Behebung der Verschlußursache erreicht werden. Eine weitere Verbesserung dieser interventionellen Therapieform ist durch neuere Thrombolytika, eine optimierte Begleittherapie und vor allem durch kontrollierte Studien zu erwarten.
 
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