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Kytir J  
Frauen in der Lebensmitte - demographische und gesellschaftliche Herausforderungen für das 21. Jahrhundert

Journal für Menopause 1998; 5 (Sonderheft 1) (Ausgabe für Österreich): 8-12

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Keywords: BevölkerungsentwicklungDemographieMenopause

Die Menopause aber auch die Postmenopause sind zwar keine neuen Phänomene des 20. Jahrhunderts, ihre individuelle und gesellschaftliche Bedeutung hat sich im 20. Jahrhundert aber entscheidend verändert. Erst die Ausformung des modernen Wohlfahrtsstaates mit seiner Etablierung eines "dritten" Lebensalters für alle hat der Menopause ihre spezifische Bedeutung als biologische und soziale Zäsur in der weiblichen Biographie gegeben. Da sich für die Frauen in der Lebensmitte und damit in weiterer Folge in der Postmenopause in Zukunft die Lebenszusammenhänge und Biographieentwürfe stark verändern werden, ist für das kommende Jahrhundert auch ein Wandel der sozialen Bedeutung und des gesellschaftlichen Stellenwertes absehbar. Gute Gesundheit bis ins hohe Alter wird sowohl für die Gesellschaft als auch für den einzelnen eine zentrale Herausforderung darstellen. Die Menopause bietet als wichtige biologische Zäsur die Möglichkeit, in einer entscheidenden Lebensphase das Bewußtsein für Gesundheitsvorsorge bei Frauen zu wecken bzw. noch weiter zu verstärken. Um erfolgreich zu sein, muß das Gesundheitssystem aber die sich ändernden Erfahrungen, Ansprüche und Bedürfnisse der Frauen in der Lebensmitte unbedingt berücksichtigen.
 
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