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Chromoendoskopie im Gastrointestinaltrakt

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2005; 3 (1): 11-14

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Abb. 1a-b: Plattenepithelfrühkarzinom - Mukosa - Lugol'sche Lösung Abb. 2a-b: Short segment-Barrettösophagus - Methylenblau Abb. 3a-b: Magenkarzinom - Indigokarmin



Keywords: ChromoendoskopieCrysylviolettEndoskopieGastroenterologieIndigokarminLugolsche LösungMethylenblau

Die Chromoendoskopie umfaßt diverse intravitale Färbemethoden der Schleimhaut des Gastrointestinaltrakts zur besseren Diagnostik von pathologischen Läsionen. Diese Methoden helfen insbesondere in der Erkennung von frühen gastrointestinalen Neoplasien und Präkanzerosen. Die gängigsten Techniken sind die Färbung des Plattenepithels des Ösophagus mit Lugol’scher Lösung zur Detektion von Karzinomen und intraepithelialen Neoplasien. Methylenblau wird vor allem zur Erfassung einer Barrett-Mukosa und frühen Malignomen in diesem Bereich eingesetzt. Indigokarmin führt zu einer Verstärkung des Oberflächenreliefs der Schleimhaut und verbessert die Erkennung von flachen Läsionen im Gastrointestinaltrakt. Crysylviolett wird wie Indigokarmin gemeinsam mit der Vergrößerungsendoskopie zur endoskopischen Dignitätsbeurteilung von Kolonläsionen mittels Pit-Pattern-Bestimmung eingesetzt. Chromoendokopische Methoden sind einfach in der Anwendung, die Interpretation erfordert jedoch eine spezielle Erfahrung des Endoskopikers.
 
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