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Steger K et al.  
Protamin als Prognosefaktor für den Erfolg einer testikulären Spermienextraktion (TESE)

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2005; 2 (1): 13-17

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Abb. 1: Spermatogenese Abb. 2: Spermatogonien - Spermatide2 Abb. 3a-d: Spermatogenese Abb. 4: RT-PCR - Protamin 1



Keywords: HistologieICSIProtaminTESEtestikuläre SpermienextraktionUrologie

Hoden von infertilen Patienten besitzen meist kleine Areale mit zumindest qualitativ intakter Spermatogenese, die die Entnahme von Spermatozoen erlauben. Daher kommt der testikulären Spermienextraktion (TESE) in Kombination mit einer intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) eine wichtige therapeutische Rolle für die Behandlung männlicher Infertilität zu. Da Protamine ausschließlich in postmeiotischen Keimzellen exprimiert werden, sind sie hervorragend als Marker für die Anwesenheit von Spermatozoen und somit den Erfolg einer TESE geeignet. Die RTPCR bietet hierfür eine spezifische, sensitive und effiziente Methode für die klinische Routinediagnostik. Der Nachweis der Expression von Protaminen in Spermatozoen einer Hodenbiopsie erlaubt derzeit aber noch keine Prognose für den Erfolg einer ICSI, d. h. der Fertilisierung einer Eizelle bzw. der Geburt eines Kindes.
 
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