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Jockenhövel F  
Neuentwicklung in der Testosterontherapie - Nebido(R)

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2005; 12 (1) (Ausgabe für Österreich): 22-24

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Keywords: AndrologieMannNebidoTestosteronTherapieUrogynäkologieUrologie

Testosteron ist das wichtigste Sexualhormon des Mannes. Testosteron beeinflußt vielfältige körperliche, geistige und sexuelle Funktionen beim Mann. Die Hormone wirken direkt auf verschiedenste Zielorgane, wie zum Beispiel Geschlechtsorgane, Knochen, Muskulatur, Blutbildung, Gehirn, Haut und Haare. Wie vielfältig diese Wirkungen sind, zeigt sich an dem Ausmaß möglicher Stoffwechselstörungen, die infolge Testosteronmangels auftreten können. Der männliche Hypogonadismus kann sich in jeder Altersstufe manifestieren. Der Ausdruck Testosteron-Mangel-Syndrom umfaßt die Gesamtheit der beim Mann mit diesem Krankheitsbild festgestellten Symptome, die im Zusammenhang mit dem Nachlassen von körperlicher, geistiger und sexueller Leistungsfähigkeit stehen. Ziel der Testosteron-Therapie ist es, beim Mann mit Hypogonadismus den physiologischen Hormonspiegel wieder herzustellen und damit die Wirksamkeit von Testosteron wieder zu gewährleisten. Dabei ist es am sinnvollsten die Substitution mit Testosteron oder einem Testosteronester durchzuführen. Die galenische Wahl ist wichtig, da die Substitutionstherapie Hormonspiegel im physiologischen Bereich garantieren soll. Dabei sind extreme Schwankungen sowie Unter- bzw. Übersubstitution zu vermeiden. Mit Nebido(R) steht eine neuartige Form der Behandlung des Hypogonadismus beim Mann zur Verfügung. Dabei wird Testosteron als Testosteronundecanoat nur viermal jährlich intramuskulär appliziert. In klinischen Studien wurde nachgewiesen, daß Nebido(R) die Testosteronspiegel in den physiologischen Bereich anhebt und dort kontinuierlich hält. Die Testosteronspiegel sind bereits 3 Tage nach der ersten Injektion im Normbereich. Nebido(R) hat sich als sehr wirksam bei der Therapie des Hypogonadismus erwiesen.
 
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