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Luzuy F  
Hormonersatztherapie und Brustkrebsrisiko: aktuelle Situation

Journal für Menopause 2005; 12 (1) (Ausgabe für Österreich): 22-24
Journal für Menopause 2005; 12 (1) (Ausgabe für Deutschland): 22-24
Journal für Menopause 2005; 12 (1) (Ausgabe für Schweiz): 23-26

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Keywords: HormonersatztherapieHRTMammakarzinomMenopause

Die Mehrzahl der rezenten Studien und Metaanalysen weist ein leicht erhöhtes Risiko für Brustkrebs unter Hormonersatztherapie (HRT) auf, was vermutlich auf eine verbesserte Untersuchung der behandelten Frauen und auf einen wegbereitenden Effekt bei präexistenten Karzinomen zurückzuführen ist. In der WHI-Studie ist die Erhöhung des Brustkrebsrisikos bei Frauen, die nie eine HRT erhielten, nicht signifikant. In der Gruppe, die nur mit Estrogenen alleine behandelt wurde, konnte keine Erhöhung des Brustkrebsrisikos festgestellt werden. Die Polemik um die HRT und ihr Brustkrebsrisiko rechtfertigt nicht, daß die Ärzte ihre Verschreibungspraxis ändern. Jedoch sollte eine sorgfältige Auswahl der Patientinnen sowie des individuell anzuwendenden Therapiemodus mit einer Bewertung des Nutzen/Risiko-Verhältnisses und der Lebensqualität erfolgen.
 
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