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Costamoling W et al.  
OAT-Syndrom und Kinderwunsch: "Einfach" ICSI oder doch andrologische Abklärung

Journal für Fertilität und Reproduktion 1999; 9 (2) (Ausgabe für Österreich): 23-30

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Keywords: AndrologieFertilitätHodentumorICSIIntrazytoplasmatische SpermieninjektionOAT-Syndrom

1997 wurde an unserer Abteilung bei 20 Patienten ein Hodentumor neu diagnostiziert, bei 3 Patienten davon durch Abklärung der Infertilität. Unkritische Anwendung moderner Verfahren der assistierten Reproduktion (IVF, ICSI) und perkutane Spermatozoenaspiration aus Hoden oder Nebenhoden (PESA) bei Patienten mit OAT-Syndrom oder Azoospermie ohne vorausgehende andrologische Abklärung würde bei diesen Patienten durch die Verschleppung der Diagnose des Hodentumors katastrophale Folgen haben. Durch Kryokonservierung von Sperma und eventuell im Rahmen der Orchiektomie und kontralateralen Hodenbiopsie gewinnbarem TESE/MESA-Material vor keimzellschädigender Behandlung (Chemotherapie, Radiatio) und durch mögliche Erholung der Spermatogenese in einem Intervall von einigen Jahren haben auch diese Patienten mit guter onkologischer Prognose Chancen auf Erfüllung des Kinderwunsches.
 
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