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Rupprecht HJ  
Bivalirudin

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2005; 12 (5-6): 144-145

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Abb. 1: Thrombin-Bindungs-Domänen



Keywords: BAT-StudieBivalirudinKardiologieREPLACE-2-StudieThrombin

Thrombin nimmt eine zentrale Stellung in der Pathogenese arterieller Thrombosen ein. Im Gegensatz zu den Heparinen zeichnen sich direkte Thrombininhibitoren durch ihre Fähigkeit aus, auch bereits im Thrombus gebundenes Thrombin zu inaktivieren. Die fehlende Bindung an Plasmaproteine und damit stabilere Antikoagulation ist ebenfalls von Vorteil. Auch besteht kein Risiko für das Auftreten einer heparininduzierten Thrombozytopenie. Bivalirudin zeichnet sich gegenüber den rekombinanten Hirudinen durch eine kürzere Halbwertszeit und den Abbau durch endogene Peptidasen aus. In zwei großen, multizentrischen, randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studien führte Bivalirudin zu einer hochsignifikanten Reduktion schwerer Blutungskomplikationen. Die antithrombotische Aktivität im Hinblick auf typische Ischämieendpunkte war dabei der Standardtherapie mit Heparin vergleichbar. Die einfache Handhabung und das deutlich geringere Blutungsrisiko bei gleich guter Effektivität im Hinblick auf ischämische Endpunkte sprechen für den Einsatz von Bivalirudin im Rahmen von Koronarinterventionen.
 
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