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Schleyer M et al.  
Kryopreservation unbefruchteter Eizellen

Journal für Fertilität und Reproduktion 2005; 15 (2) (Ausgabe für Österreich): 7-11
Journal für Fertilität und Reproduktion 2005; 15 (2) (Ausgabe für Schweiz): 7-11

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Abb. 1: Follikelpunktion - Kryopreservation Abb. 2: Follikelpunktion - Kryopreservation Abb. 3: Vitale Eizellen - Kryopreservation



Keywords: EizelleKinderwunschKryopreservationReproduktionsmedizinSchwangerschaftunbefruchtet

In den Jahren 1997 bis Mai 2004 wurden aus 66 Follikelpunktionen insgesamt 587 unbefruchtete Eizellen für eine spätere Kinderwunsch-Behandlung kryopreserviert. In 14 Fällen (21%) erfolgte bisher nur eine Lagerung. Eizellen aus jeweils 7 Punktionen (je 11%) wurden ohne Begründung bzw. wegen zwischenzeitlicher Erfüllung des Kinderwunsches mit frischen Eizellen verworfen. Aus 38 Punktionen eingefrorene Eizellen wurden für die Kinderwunsch-Behandlung aufgetaut. Hiervon waren bei drei Zyklen alle Eizellen avital (8 %), in weiteren drei Zyklen konnte keine Befruchtung erzielt werden. Bei 32 Zyklen (84 %) wurden durch intrazytoplasmatische Spermien-Injektion Eizellen befruchtet und Embryo-Transfers durchgeführt. Diese führten zu 9 Schwangerschaften (24%), von denen 6 in Geburten endeten (16%). Die Kryopreservation unbefruchteter Eizellen ist demnach eine Methode, die zu ähnlichen Erfolgen führen kann wie die Kryopreservation von Vorkernstadien oder Embryonen.
 
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