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Bitzer J  
Neue Perspektiven der hormonalen Kontrazeption: Patch und Ring

Journal für Fertilität und Reproduktion 2005; 15 (2) (Ausgabe für Österreich): 12-15
Journal für Fertilität und Reproduktion 2005; 15 (2) (Ausgabe für Schweiz): 12-15

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Keywords: AnwendungssicherheitApplikationsformFertilitäthormonale KontrazeptionPatchRing

Die hormonelle Kontrazeption ist in unseren Ländern die häufigste Form der Empfängnisverhütung. Durch die Dosisreduktion des Ethinylestradiols und die Entwicklung neuer Gestagene wurde die hormonelle Kontrazeption theoretisch sehr effizient, sicher und nebenwirkungsarm. Ein ungelöstes Problem bleibt die relativ hohe Versagerquote bei der typischen Anwenderin. Deshalb ist die Entwicklung neuer Applikationsformen, welche die Compliance erleichtern, von besonderer Bedeutung. Das kontrazeptive Pflaster Evra mit seiner wöchentlichen Anwendung und der kontrazeptive Ring (NuvaRing) mit der monatlichen Anwendung sind Beispiele für diese Entwicklung. Zusätzlich zur erleichterten Anwendung zeigen beide Formen im Unterschied zur oralen Kontrazeption stabilere, gleichbleibende Serumkonzentrationen und durch die transdermale bzw. transvaginale Applikation eine bessere Anwendungssicherheit bei Antibiotikaeinnahme, Durchfall und Erbrechen. Die Kontraindikationen bleiben dieselben wie bei der oralen Kontrazeption. Die Auswirkungen auf die Lebensqualität im Vergleich mit oralen Kontrazeptiva müssen noch untersucht werden.
 
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