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Ebner T et al.  
Die Bedeutung der Analyse der Metaphase-II-Spindel in der assistierten Reproduktion

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2005; 2 (2): 78-83

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Abb. 1: Polscopeaufnahme Abb. 2: Polscopeaufnahme



Keywords: EmbryologieICSIIn-vitro-MaturationKryokonservierungMetaphasespindelPolscopeReproduktionsmedizin

Die meiotische Spindel ist für die Anordnung der Chromosomen in der Metaphaseplatte sowie für ihre korrekte Verteilung während der meiotischen Teilungen verantwortlich. Sie ist aus Mikrotubuli aufgebaut und daher besonders anfällig für Temperaturschwankungen und andere negative Einflüsse der Kulturbedingungen. Darüber hinaus stellt im IVF-Labor die invasive ICSI-Technik ein Problem dar, da die nicht sichtbare Metaphasespindel theoretisch durch die Injektionspipette verletzt werden könnte. Mittels Polscopes kann die Spindel aber nichtinvasiv dargestellt werden, was erstens jegliche direkte Beeinträchtigung durch die ICSI-Technik verhindert und zweitens als zusätzliches Auswahlkriterium für den Embryotransfer herangezogen werden kann. ICSI und andere Technologien (In vitro- Maturation, Kryokonservierung) können also in Spindelanomalien resultieren, welche wiederum zu einer fehlerhaften Chromosomenverteilung führt. Daher sollte jeder Embryologe danach trachten, den Streß auf den Spindelapparat möglichst niedrig zu halten.
 
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