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Schweiger S et al.  
Pyoderma gangraenosum - eine potentiell tödlich verlaufende sterile Vaskulitis bei einem kardiochirurgischen Patienten

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2005; 12 (7-8): 183-185

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Abb. 1: Wundrandnekrose Abb. 2: Wundrandnekrose Abb. 3: Musculus-pectorialis-Lappen



Keywords: FallberichtKardiochirurgieKardiologiePyoderma gangraenosumVaskulitis

Das Pyoderma gangraenosum ist eine seltene und manchmal lebensbedrohlich verlaufende Hauterkrankung, bei welcher es zu nekrotisierenden, sich destruktiv ausbreitenden Hautulzerationen kommt. Noch seltener tritt es als postoperative Wundheilungsstörung auf. Wir berichten über einen 71jährigen Patienten, dessen koronare Dreistammerkrankung mittels OFF-Pump-Revaskularisation therapiert wurde. Bei einem primär problemlosen postoperativen Verlauf trat am sechsten postoperativen Tag eine Rötung an der Venenentnahmestelle des rechten Oberschenkels auf. In weiterer Folge entwickelte sich im Bereich sämtlicher Operationswunden, so auch am Sternum, eine fulminant verlaufende, nekrotisierende Wundheilungsstörung. Nach Sicherung der Diagnose "Pyoderma gangraenosum" und gezielter Therapie mit systemisch verabreichten Kortikosteroiden kam es zur Abheilung.
 
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