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Wögerbauer T et al.  
Effizientes Osteoporose-Screening im Normalkollektiv durch Verwendung eines Osteoporose-Index vor der BMD-Messung

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2005; 12 (3): 68-72

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Keywords: KnochendichteMineralstoffwechselOST-IndexOsteoporosePrävention

Die Osteoporose stellt heute ein weltweites, ökonomisch relevantes Gesundheitsproblem dar. Bisher wurde kein systematisches Screening der Bevölkerung durchgeführt, da der breite Einsatz der Knochendichtemessungen aufgrund hoher Kosten nicht generell empfohlen werden kann. Die Knochendichte anhand von einfachen Variablen abzuschätzen, wäre eine große Hilfe, um jene Patienten zu selektieren, die im Rahmen eines Osteoporose-Screenings einer Knochendichtemessung zugewiesen werden sollten. Der OSIRIS-, OST-, SCORE- oder ORAI-Index sind solche Hilfsmittel. Die Aufgabe dieser Indizes besteht darin, jene Probanden mit hohem Osteoporoserisiko (T-score ≤ –2,5) zu erfassen, bzw. jene mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für eine normale Knochendichte zu identifizieren. Im klinischen Alltag bedeuten diese Indizes eine Effizienzsteigerung, Kostenminimierung und Verbesserung der Ökonomie im Gesundheitsbereich. Personen mit geringem Risiko laut Index und fehlendem Verdacht auf sekundäre Ursachen wären dann nicht vordringlich einer Knochendichtemessung zu unterziehen.
 
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