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Gouya G et al.  
Untersuchung der regionalen Umsetzung von Behandlungsempfehlungen zur Bluthochdrucktherapie

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2005; 9 (3): 15-17

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Abb. 1: Herz-Kreislaufmedikation - Alter Abb. 2: Herz-Kreislaufmedikation - Substanzgruppen Abb. 3: Herz-Kreislaufmedikation - Kombinationstherapie



Keywords: Herz-Kreislauf-ErkrankungHypertonieStudieTherapieÖsterreich

Die Versorgungsdichte und Versorgungsqualität von Patienten mit arterieller Hypertonie und antihypertensiver Therapie ist in Österreich nicht systematisch erfaßt. In einer epidemiologischen Querschnittsuntersuchung wurden von 177.044 geschützten Personen der burgenländischen Gebietskrankenkassa (BGKK) 22,9 % der Versicherten identifiziert, die im Jahr 2003 insgesamt 583.111 Verordnungen mit antihypertensiven Herz-Kreislauf-Medikamenten erhielten. 65 % der Patienten erhielten Medikamente mit Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System (A), 48 % Betablocker (B), 25 % Diuretika (D) und 22 % Kalziumkanalblocker (C). Bei 44 % der Patienten wurden Medikamentenkombinationen eingesetzt. Die häufigste Kombination war A/D (18 %), gefolgt von A/B/D (6 %) und A/B (6 %). Im 4. Quartal 2003 wurde bei 11 % der behandelten Patienten die Therapie erweitert oder umgestellt. In dem erhobenen Versorgungsbereich ist eine unterschiedliche Verschreibung von gleichwertig empfohlenen Medikamenten und deren Kombinationen nachweisbar. Daten zur Wirksamkeit der verschriebenen Bluthochdrucktherapien im untersuchten Kollektiv liegen nicht vor.
 
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