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Hartl J, Tews G  
Intrauterine Sterilitäts- und Infertilitätsursachen - Therapie und Outcome

Journal für Fertilität und Reproduktion 1998; 8 (4) (Ausgabe für Österreich): 7-11

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Keywords: FertilitätInfertilitätoperative HysteroskopieReproduktionSterilität

Die Sterilitäts- und Infertilitätsabklärung und -therapie stellt an der LFK-Linz ein Schwerpunktgebiet dar. Die operative Hysteroskopie bietet die Möglichkeit, intrauterine Pathologien effektiv und für die Patientin minimal invasiv zu behandeln. Wir untersuchten einerseits die Prävalenz intrauteriner Auffälligkeiten in einem Kollektiv von 145 Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch, andererseits erhoben wir in einer retrospektiven Untersuchung die Schwangerschaftsraten und das Outcome nach Therapie. Die Prävalenz gesicherter Sterilitäts- und Infertilitätsursachen (Uterus (sub)septus, Asherman-Syndrom, submuköse Myome) lag bei 15 % (je ca. 5%). In der Gruppe mit Uterus subseptus (vornehmlich Abortursache) konnte nach transzervikaler Septumdissektion eine SS-Rate (> 27 SSW) von 70 % erreicht werden. Vor ART wird jedoch auch bei primärer Sterilität das Septum obligat disseziert. Die Ergebnisse bei Vorliegen eines Asherman-Syndroms sind wie erwartet stark abhängig vom Ausmaß der Synechien, insgesamt liegt die SS-Rate bei 60 %. Bei der Ätiologie der intrauterinen Synechien sticht die Curettage post partum oder wegen Residuen post abortum als Hauptfaktor hervor. Wir diskutieren die Indikationsstellung zur operativen Hysteroskopie für die einzelnen intrauterinen Pathologien, die mögliche operative Problematik und vergleichen die Ergebnisse mit der Literatur.
 
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