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Rössler K  
State of the Art - Hirnbiopsie

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2005; 6 (3): 11-15

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Abb. 1: Stereotaktischer Apparat Abb. 2: CRW-Rahmen Abb. 3: CRW Abb. 4: Biopsie Abb. 5: Bildfusion Abb. 6: Biopsat Abb. 7: Biopsie Zum letzten Bild



Keywords: HirnbiopsieHirntumordiagnostikNeurochirurgieOnkologie

Eine Hirnbiopsie kommt nach Ausschöpfung aller diagnostischen Maßnahmen bei ätiologisch unklaren Hirnläsionen, die klinisch zunehmend symptomatisch und radiologisch progredient sind, als weiterführende invasive Diagnostik in Frage. Hauptanwendungsgebiet ist die Diagnostik der primären Hirntumoren, wenn eine Resektion aufgrund der Lage, des Alters oder anderer Kontraindikationen für einen großen Eingriff nicht in Frage kommt, um eine weitere Therapie (Radiotherapie, Chemotherapie) zu ermöglichen. Stereotaxie, Neuronavigation, multimodale Bildfusion, MRT- (Magnetresonanztomographie) und PET- (Positronenemissionstomographie) Diagnostik haben die Treffsicherheit des Verfahrens verbessert. In über 90 % von 777 im Zeitraum von 1986–2002 an der Neurochirurgischen Universitätsklinik Wien biopsierten Patienten konnte dadurch eine definitive pathologische Diagnose erzielt werden, wobei die perioperative Mortalität in diesem Zeitabschnitt 0,26 % betrug.
 
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