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Schillinger M, Minar E  
Fallbericht: Crush-Stenting der Unterschenkelgefäße

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2005; 2 (3): 16-17

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Abb. 1: Ballon-Angioplastie Abb. 2: Rezidivstenose Abb. 3: Ballon-Angioplastie Abb. 4: Crush-Stenting Abb. 5: Angiogramm



Keywords: AngiologieCrusCrush-StentingDrug-eluting StentFallberichtStent

Die Rezidivstenose nach Ballonangioplastie im Unterschenkelbereich ist ein nach wie vor ungelöstes Problem. Vor allem im Bereich von Bifurkationen läßt sich mittels reiner Ballonangioplastie oft kein dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis erzielen und auch die primären Erfolgsraten werden durch Dissektion, Restenose und Frühthrombose getrübt. Der Einsatz von Drug-eluting-Stents, vor allem mit Sirolimus-Beschichtung, zeigte in ersten kleinen Fallserien vielversprechende Ergebnisse und kann in Ausnahmefällen für Patienten mit Rezidivstenosen im Unterschenkelbereich oder bei primär inakzeptablem Ergebnis nach Ballonangioplastie erwogen werden. Für koronare Bifurkationen wurde die "Crush-Technik" mit Drug-eluting-Stents zur Stützung beider Gefäßabgänge beschrieben, welche heute neben V-Stenting oder T-Stenting eine Alternative darstellt. Wir beschreiben hier einen Fall mit Crush-Stenting der Arteria tibialis anterior (ATA) und des Truncus tibiofibularis (TTF) bei einer aufgrund der kardiovaskulären Morbidität inoperablen Patientin mit hochgradigen Rezidivstenosen der ATA und des TTF nach mehreren vorangegangenen Interventionen in diesem Bereich und neuerlichen Beschwerden einer kritischen Beinischämie.
 
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