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Bonatti J et al.  
Herzchirurgische Möglichkeiten bei der atherosklerotisch schwer veränderten Aorta ascendens

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2001; 8 (1-2): 25-29

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Keywords: Aorta ascendensAtheroskleroseChirurgieKardiologie

Eine schwere Atherosklerose der Aorta ascendens bei herzchirurgischen Patienten stellt wegen des signifikanten Embolierisikos bei Manipulation und Klemmanövern ein gefährliches und ernstzunehmendes Problem dar. Anamnestische Daten, wie hohes Alter, das Vorliegen einer zerebrovaskulären Insuffizienz oder einer peripheren arteriellen Verschlußkrankheit, stellen wichtige präoperative Hinweise für das Vorliegen der Erkrankung dar. Mit der transthorakalen und transösophagealen Echokardiographie läßt sich die Ascendens-Sklerose prinzipiell darstellen, die chirurgisch interessanten Anteile befinden sich aber in einem Schallschatten. Es sollte präoperativ mehr von CT-Untersuchungen Gebrauch gemacht werden, um schwerste Fälle mit signifikanter Wandverdickung bzw. Verkalkung darzustellen. Intraoperativ stellt die epiaortale Sonographie ein nichtinvasives, sehr sensitives und spezifisches Verfahren zur Diagnose der Erkrankung dar. Durch die verfeinerten Techniken der Koronarchirurgie am schlagenden Herzen, der Herz-Lungenmaschinen-Kanülierung und des Herzkreislaufstillstandes in tiefer Hypothermie stehen gute Möglichkeiten einer chirurgischen Problemlösung zur Verfügung. Die Entwicklung neuer Ansätze wie intraaortale Partikelfiltration oder maschinelle Anastomosenanlage an die Aorta ascendens zeigen, daß die chirurgischen Möglichkeiten, dieses Problem intraoperativ zu bewältigen, immer raffinierter werden.
 
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