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Grabenwöger M et al.  
Die Chirurgie der Aorta descendens bei Dissektionen, Aneurysmen und Rupturen

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2001; 8 (1-2): 30-33

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Keywords: Aorta descendensAortenaneurysmaAortendissektionAortenrupturChirurgieKardiologie

Der vorliegende Artikel befaßt sich mit Indikationsstellung, Operationstechnik und Komplikationen bei Aneurysmen und Dissektionen der Aorta descendens. Ein Aneurysma sollte dann operiert werden, wenn das Risiko einer spontanen Ruptur das Operationsrisiko übertrifft. Dies ist, abhängig von der Ausdehnung des Aneurysmas und des Allgemeinzustandes des Patienten, bei etwa 6-7 cm Aortendurchmesser der Fall. Auch muß die Dynamik der Befundprogredienz in Betracht gezogen werden. Die Technik von tiefer Hypothermie und Kreislaufstillstand muß eingesetzt werden, wenn der distale Aortenbogen mitbetroffen ist. Bei einer Kerntemperatur von 18 Grad Celsius kann in "Blutleere" bis zu 40 Minuten operiert werden. Kann die thorakale Aorta geklemmt werden, so wird mit Hilfe eines Linksherz-Bypasses die Perfusion distal der ausgeklemmten Aorta aufrechterhalten. Als wesentliche Rückschläge in der Chirurgie der Aorta descendens haben sich neurologische Ausfälle im Sinne von Paraparesen und Paraplegien gezeigt. Die Entwicklung von endoluminalen Gefäßprothesen hat ein neues Kapitel in der Behandlung von thorakalen Aneurysmen, die zwischen Arteria subclavia sinistra und Truncus coeliacus gelegen sind, geöffnet. Auch ist der Stentgraft eine vielversprechende Option in der Therapie der akuten Dissektion Typ B und von Rupturen der Aorta descendens.
 
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