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Wiborny R  
Kritische Betrachtung der Tubenligatur

Journal für Fertilität und Reproduktion 2005; 15 (4) (Ausgabe für Österreich): 23-27

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Keywords: FertilitätKontrazeptionSterilitätTubenligatur

Bislang galt die Tubenligatur als Mittel der Wahl zur definitiven Verhütung. Mit der Entwicklung neuerer Langzeitverhütungsmethoden hat sich dieses Bild gewandelt. Da weder die "Medroxyprogesteron-Dreimonatsspritze" noch das subkutane Etonogestrelimplantat vergleichbar wenig Nebenwirkungen oder andere Nachteile wie die intrauterine Levonorgestreleinlage zeigte, erwies sich diese als beste Alternative. Der Vorteil einer reversiblen Langzeitverhütung liegt auf der Hand. Psychische Probleme, die durch eine abrupte Beendigung der Reproduktionsmöglichkeit hervorgerufen werden, treten nicht auf und es besteht weder Operations- noch Narkoserisiko. Die kumulative Schwangerschaftsrate der Tubenligatur erscheint nach dem Erscheinen der CREST-Studie ebenfalls in einem neuen Licht. Kontrovers wird noch das PTL (Post tubal ligation syndrome) diskutiert. Zusätzlicher Nutzen des LNG-Implantats besteht unter anderem auch bei Endometriose, Dysmenorrhoe, Menorrhagie und Blutungsanämie.
 
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