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Zauner C et al.  
Das Refeeding-Syndrom

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2005; 3 (4): 7-11

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Abb. 1: Glukosestoffwechsel - Hunger Abb. 2: Glukosestoffwechsel - Thiamin



Keywords: MangelernährungNahrstoffzufuhrRefeeding-Syndrom

Das Refeeding-Syndrom ist ein potentiell lebensbedrohliches Zustandsbild, das bei mangelernährten Patienten nach Wiederbeginn einer adäquaten Nahrstoffzufuhr entstehen kann. Das Refeeding-Syndrom wird dabei sowohl durch einen oralen Kostaufbau als auch durch eine enterale oder parenterale Nahrstoffzufuhr verursacht, wobei schwere Elektrolytstörungen und Vitaminmangelzustände mit daraus resultierenden Organfunktionsstörungen zu beobachten sind. Deshalb ist während des Refeedings ein engmaschiges metabolisches Monitoring mit der Kontrolle der Serumelektrolyte, wie Natrium, Kalium, Magnesium und Phosphat, sowie die Kontrolle der Flüssigkeitsbilanzen und der Vitalparameter unbedingt erforderlich. Damit können bedrohliche Komplikationen rasch erkannt und korrigiert werden. Um das Risiko für das Auftreten eines Refeeding-Syndroms gering zu halten, sollte die Nahrstoffzufuhr langsam begonnen und in der ersten Woche der Ernährungstherapie nur schrittweise gesteigert werden.
 
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