Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Westermann GW et al.  
Erniedrigte Membran-Mg++ Konzentrationen in einer Untergruppe von Hochdruckkranken - ein Membranmodell für die Pathogenese der primären Hypertonie

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 1999; 3 (3): 34-38

Volltext (PDF)    Summary   




Keywords: HypertoniemagnesiumMineralstoffwechsel

Der Mg++ Gehalt von Erythrozytenmembranen 18 unbehandelter normotensiver Kontrollpersonen und 19 unbehandelter hypertensiver Patienten wurde bestimmt. Die Mg++ Konzentrationen der Membranen wurden mit einem Atomabsorptionsspektroskop gemessen. Die Ergebnisse zeigen, daß bei Patienten mit essentieller Hypertonie der Mg++ Gehalt der Erythrozytenmembranen signifikant niedriger gegenüber den normotensiven Kontrollpersonen lag (0,28 ± 0,05 gegenüber 0,52 ± 0,15 mmol/g Membranprotein, Mittelwerte ± Standardabweichung, p < 0,001). Die außerdem bestimmten Konzentrationen von Mg++ im Plasma sowie des freien intrazellulären Mg++ in Thrombozyten und Lymphozyten ergaben hingegen keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden untersuchten Gruppen. Erniedrigte Konzentrationen des Zellmembran-Magnesiums könnten bei einer Untergruppe essentieller Hypertoniker an der Pathogenese der primären Hypertonie beteiligt sein, z. B. infolge veränderter zellulärer Puffer- oder Membrantransportsysteme.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung