Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Hager D, Teichmann W  
Einfluß der antihypertensiven Therapie auf Stumme Myokardischämien bei Hypertonikern

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 1999; 3 (2): 7-11

Volltext (PDF)    Summary   




Keywords: HypertonieKardiologieMyokardischämie

Ziel unserer Untersuchungen war es, bei 104 Hypertonikern mit unzureichend eingestellten Blutdruckwerten die Häufigkeit von stummen Myokardischämien sowie deren Beeinflußbarkeit durch eine medikamentöse Blutdrucksenkung zu prüfen. Dazu erfolgte vor Beginn der antihypertensiven Therapie sowie nach Einstellung normotoner Blutdruckwerte eine Langzeit-EKG-Untersuchung. Vor Beginn der Behandlung fanden sich bei 38 Patienten 316 stumme Myokardischämien, was einem Anteil von 94,3 % aller Myokardischämien entspricht. Unter Blutdrucksenkung (181,0 ± 8,8 mmHg/98,7 ± 9,7 mmHg vs. 136,4 ± 11,5 mmHg/78,2 ± 14,1 mmHg) zeigte sich sowohl ein Rückgang der Anzahl (Median 4,5 vs. 0, p < 0,0005) an stummen Myokardischämien als auch der ST-Gesamtfläche pro Patient (Median 3,0 mV.min vs. 0 mV.min, p < 0,0001), dem entscheidenden Parameter zur Beurteilung des Ischämieschweregrades. Zusammenfassend konnte gezeigt werden, daß es im Zusammenhang mit einer Blutdrucknormalisierung zur Senkung der ischämischen Belastung bei Hypertonikern kommt.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung