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Ewert R et al.  
Graduierung der Gefäßveränderungen bei pulmonaler Hypertonie

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 1999; 3 (2): 17-26

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Keywords: GefäßveränderungenHypertoniepulmonale Hypertonieremodelling

Ätiologische Faktoren einer pulmonalen Hypertonie steuern im wesentlichen Umfang den Umbau der Gefäße (Remodelling). Letztlich resultieren jedoch vergleichbare funktionelle und strukturelle Veränderungen, deren morphologische Kriterien auch heute überwiegend mit der Klassifikation von Heath/Edwards aus dem Jahre 1958 beschrieben werden. Durch den Einsatz immunhistopathologischer Befunde konnten wir an Präparaten von explantierten Lungen von Patienten mit Primärer Pulmonaler Hypertonie und Eisenmenger-Reaktion zeigen, daß die Neomuskularisation der Kapillaren ein wesentliches immunpathologisches Merkmal des Umbaus druckbelasteter Gefäße darstellt. Die zusätzlich durchgeführten morphometrischen Untersuchungen wiesen die Mediahypertrophie als wesentliches Zeichen der Gefäßveränderungen bei pulmonaler Hypertonie aus. Neben der konventionellen histopathologischen Befundung sollte die spezifische Anschnittsdichte der Blutgefäße sowie der Umfang der Lumeneinengung in die Bewertung eingehen. Diese Befunde konnten deutlich zwischen veränderten und normalen Gefäßen unterscheiden. Basierend auf unseren Daten wird ein Schema zur Graduierung der Gefäße bei pulmonaler Hypertonie vorgestellt.
 
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