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Böhler K  
Neue Techniken zur Therapie der Varikose

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2006; 3 (1): 9-12

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Abb. 1: VNUS-Sonde Abb. 2: Endovenöser Laser Abb. 3: Tumeszenzlokalanästhesie Abb. 4: Varizenrezidivrate - Stripping Abb. 5: Duplexkontrollierte Schaumsklerosierung Abb. 6: Duplexkontrollierte Schaumsklerosierung



Keywords: DermatologieGefäßmedizinRadiofrequenzobliterationVarikose

Der Trend zu minimalinvasiven Verfahren hat in den letzten Jahren auch die Varizentherapie revolutioniert. Radiofrequenzablation (RFA), endovenöse Laserkoagulation und ultraschallgezielte Schaumverödung stellen neue Alternativen zum konventionellen Stripping dar. Vorangetrieben wurde diese Entwicklung auch durch die schlechten Langzeitergebnisse des Strippings, die mit einer Rezidivrate von 60 % nach 30 Jahren enttäuschend sind. Die schonendste, aber kosten- und zeitaufwendigste Methode ist zweifellos die RFA. Die Laserkoagulation ist wohl schneller und kostengünstiger, im Nebenwirkungsprofil aber fallweise dem konventionellen Stripping vergleichbar. In bezug auf die Rezidivrate entsprechen die minimalinvasiven, endoluminalen Verfahren dem operativen Stripping, mit der Einschränkung, daß derzeit maximal 5 Jahresergebnisse vorliegen. Die duplexkontrollierte Schaumverödung ist eine vielversprechende Therapiealternative, Langzeitergebnisse liegen jedoch für die Stammvarikose noch nicht vor.
 
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