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Matiasek J et al.  
Drug-eluting-Stents - Entwicklung und Ausblick

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2006; 13 (3-4): 85-89

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Keywords: Cypher-StentDrug-eluting StentKardiologiePaclitaxelSirolimusTaxus-Stent

Die Entwicklung medikamentfreisetzender Stents (Drug-eluting-Stents), die in Österreich seit 2002 auf dem Markt sind, brachte neuen Schwung in die interventionelle Kardiologie. Antiproliferative und antiinflammatorische Substanzen wurden in klinischen Studien erprobt, wobei klinische Restenoseraten von unter 5 % nachgewiesen werden konnten. Sowohl der Cypher(R)-Stent mit seiner Sirolimusbeschichtung (Rapamycin) als auch der Taxus(TM)-Stent (Paclitaxel) konnten bei einer Vielzahl von Studienpatienten hervorragende Ergebnisse liefern, was in den RAVEL- und SIRIUS-Studien bzw. den TAXUS-Programmen gezeigt wurde. Des weiteren wurden beide Stentsysteme miteinander verglichen (SIRTAX, REALITY). Zur Zeit werden weitere Beschichtungen, wie Dexamethason, Estradiol oder auch Paclitaxel-Derivate, klinisch evaluiert. Die Indikation für DES bei bestimmten Krankheitsbildern, wie Diabetes mellitus, akuter Myokardinfarkt oder Bifurkationsläsionen, ist derzeit noch nicht ausreichend begründet. Die Kosteneffektivität der DES wird genauestens untersucht (GERSHWIN-, BASKET-Studie), wobei Langzeitergebnisse aufgrund der erst seit drei Jahren bestehenden Marktreife zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht verfügbar sind.
 
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