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Weckermann D et al.  
Wertigkeit von Cytokeratin 18-positiven Zellen im Knochenmark beim lokalisierten Prostatakarzinom

Journal für Urologie und Urogynäkologie 1999; 6 (4) (Ausgabe für Österreich): 6-18

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Keywords: AndrologieCytokeratin 18ProstatakarzinomUrologie

Bei zahlreichen epithelialen Tumoren korreliert der Nachweis Cytokeratin (CK) 18-positiver Zellen im Knochenmark mit konventionellen Risikofaktoren bzw. einem Rezidiv. Wir untersuchten, ob dies auch für das lokoregionäre bzw. lymphogen metastasierte Prostatakarzinom gilt. Bei 287 Patienten wurde unmittelbar vor der radikalen Prostatektomie ein Knochenmarkaspirat aus beiden Beckenkämmen entnommen. Der Nachweis CK 18-positiver Zellen wurde als Mikrometastasierung gewertet. Bei den Lymphknoten-negativen Patienten (n = 219) korrelierten die konventionellen Risikofaktoren (Grading, T-Stadium, präoperatives PSA) nicht mit dem präoperativen CK-Befund. Ebensowenig ließ sich eine Korrelation zur lymphogenen Metastasierung (Lymphangiosis carcinomatosa, N-Stadium) nachweisen. Standardisierte Nachuntersuchungen von Patienten mit streng organbegrenztem Karzinom (pT1-2 pN0 G1-3, n = 169) zeigten, daß nach median 32 Monaten (10 bis 72 Monate) Männer mit präoperativ positivem Knochenmark keine schlechtere Prognose, d. h. keine höhere biochemische Rezidivrate (PSA > = 0,5 ng/ml) haben als Männer mit präoperativ negativem KM-Befund.
 
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