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Weig W  
Psychopharmaka und sexuelle Störungen

Blickpunkt der Mann 2006; 4 (2): 19-22

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Keywords: AndrologiePsychopharmakaSexualitätTherapie

Sexuelle Störungen haben bedeutsame Auswirkungen auf Lebensqualität und Lebenszufriedenheit, wobei dem Thema von Männern tendenziell mehr Bedeutung zugemessen wird als von Frauen. Beeinträchtigungen der Sexualfunktion insbesondere in den Phasen der Erregung und des Orgasmus sind nicht selten medikamentös bedingt, viele in der Praxis gängige Psychopharmaka spielen dabei eine wichtige Rolle. Sexuelle Funktionsstörungen werden insbesondere unter Neuroleptika und Antidepressiva beobachtet. Die Abgrenzung medikamentös bedingter von unmittelbar der Krankheit zuzuordnenden Beeinträchtigungen ist dabei schwierig. Neuroleptikainduzierte Sexualstörungen werden mit der Hyperprolaktinämie in Zusammenhang gebracht, die Befunde dazu sind nicht eindeutig. Antidepressiva aus der Klasse der Serotoninwiederaufnahmehemmer bringen ein besonders hohes Risiko sexueller Störungen mit sich. Möglichkeiten des klinischen Umgangs mit den Störungen und deren Abhilfe werden diskutiert.
 
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