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Becker M et al.  
Varikozele und männliche Infertilität

Blickpunkt der Mann 2006; 4 (2): 26-29

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Abb. 1: Varikozele Abb. 2: Varikozele Abb. 4: Vena testicularis Abb. 4: Schwangerschaft - Varikozele



Keywords: AndrologieInfertilitätTherapieUrologieVarikozele

Die Varikozele des Mannes ist häufig und meist linksseitig lokalisiert. Diese Erweiterung des Venengeflechts ist gehäuft mit Subfertilität vergesellschaftet, wobei die Kausalpathogenese bis dato nicht eindeutig geklärt ist. Die Varikozele ist leicht und nicht-invasiv zu diagnostizieren: in Abhängigkeit vom Ausprägungsgrad ist die Diagnose klinisch oder dopplersonographisch zu stellen. Therapiert wird die Varikozele neben anderen Methoden vor allem mit Hilfe der antegraden Sklerosierung. Die Indikation zur Intervention ergibt sich bei Schmerz, aus kosmetischen Gründen, sowie bei höhergradigen Varikozelen beim Kind. Bei infertilen Erwachsenen sollte man die Indikation zur Therapie zurückhaltend stellen. Falls interveniert werden soll, dann in möglichst jungem Alter. Zwar wird über einzelne Fälle berichtet, die nach Varikozelenbehandlung verbesserte Spermiogramme aufwiesen, meist ist die Beseitigung der Varikozele beim Erwachsenen jedoch nicht das probate Mittel zur Therapie der Infertilität. Die alleinige Beratung kinderloser Paare ist im Hinblick auf die Schwangerschaftsrate ebenso erfolgreich wie die Behandlung der Varikozele.
 
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