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Scheithauer W  
Palliative Chemotherapie und neue Therapieansätze beim kolorektalen Karzinom

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2006; 4 (2): 17-20

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Keywords: GastroenterologieKolorektalkarzinomOnkologieTherapie

Fast 50 Jahre lang galt der Antimetabolit 5-Fluorouracil (FU) als die wichtigste Substanz in der palliativen zytostatischen Behandlung des kolorektalen Karzinoms. Die durch protrahierte Infusion über einen oder mehrere Tage und/oder biochemische Modulation mittels Leukovorin (LV) realisierbaren, etwas höheren, dennoch nur bei rund 20 % gelegenen, therapeutischen Ansprechraten stellten die wichtigsten Erkenntnisse zahlreicher klinischer Studien der 80er und 90er Jahre dar. Erfreulicherweise haben sich die Behandlungsmöglichkeiten durch die Entwicklung neuer Substanzen, vornehmlich der oralen Fluoropyrimidine, der Topoisomerase I-interaktiven Substanz Irinotecan und des neuen Platinanalogons Oxaliplatin, inzwischen wesentlich verbessert. Monoklonale Antikörper gegen den EGF- (epidermal growth factor) Rezeptor bzw. gegen VEGF (vascular endothelial growth factor) haben in Kombination mit Chemotherapie ebenfalls vielversprechende Ergebnisse gezeigt und unser therapeutisches Armentarium weiter bereichert.
 
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