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Huber J et al.  
Eine Stanze positiv - Operieren wir zuviel?

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2006; 13 (2) (Ausgabe für Österreich): 18-20
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2006; 13 (2) (Ausgabe für Schweiz): 13-15
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2006; 13 (2) (Ausgabe für Deutschland): 16-18

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Abb. 1: Prostatektomie - Histologie Abb. 2: Adenokarzinom - Prostata



Keywords: ChirurgieOnkologieProstatakarzinomStudieUrologie

Maßnahmen zur Früherkennung decken häufiger Karzinome auf, was bei vermeintlich klinisch nicht signifikanten Karzinomen zu "watchful waiting"- Strategien verleitet. Allerdings ist die Vorhersagbarkeit des Prostatakarzinomes hinsichtlich seines klinischen Verlaufes schwierig. Methodik und Technik: Das histologische Ergebnis nach radikaler Prostatektomie bei Patienten mit nur einer einzigen positiven Stanzbiopsie wurde von uns nachuntersucht. Die Biopsie erfolgte als Oktantenbiopsie nach den derzeit gültigen Schemata, radikal prostatektomiert wurde in auschließlich retropubischer aszendierender Form. Ergebnisse: Die Untersuchung der histologischen Ergebnisse zeigte in einem überraschend hohen Prozentsatz (58 %) einen Karzinombefund in beiden Prostataseitenlappen (pT2c), in 12 % eine Organüberschreitung. Es fand sich in lediglich 18 % der Fälle ein kleines Karzinom in einem Seitenlappen (pT2a). Schlußfolgerung: Bei auch nur einer positiven Stanzbiopsie kann keine Vorhersage für das histologische Stadium nach Radikaloperation und damit den wahrscheinlichen klinischen Verlauf getroffen werden.
 
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