Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Heimbach D et al.  
Vergleich der Effektivität verschiedener Verfahren der intrakoroporalen Lithotripsie mittels künstlicher Harnsteine (BON(N)-STONES)

Journal für Urologie und Urogynäkologie 1999; 6 (2) (Ausgabe für Österreich): 26-34

Volltext (PDF)    Summary   




Keywords: BONN-STONESintrakorporale Lithotripsiekünstliche HarnsteineUrologie

Die Effektivität verschiedener Techniken der intrakorporalen Steinzertrümmerung (IKS) wurde mit standardisierten künstlichen Harnsteinen aus natürlichen Materialien (BON(N)-STONES) untersucht. Vier verschiedene Verfahren zur IKS (Ultraschall, elektrohydraulisch, pneumatisch und Laser) wurden in vitro verglichen. Jedes Gerät wurde mit BON(N)-STONES aus Brushit, Apatit, Zystin, Struvit, Harnsäure und Kalziumoxalat-Monohydrat untersucht. Unabhängig von der Steinzusammensetzung wurde mit zunehmender Energiestufe eine Abnahme des verbliebenen Steingewichtes beobachtet. Insgesamt zeigte die Effektivität der verschiedenen Lithotripsiegeräte einen absteigenden Trend von der elektrohydraulischen über die pneumatische, Laser- und Ultraschall-Lithotripsie (28,3 % vs. 66,4 % vs. 79,5 % vs. 81,9 % Restgewicht). Bezüglich der verschiedenen Steinarten zeigte sich, daß Struvit- und Apatit-Steine leichter zu desintegrieren waren als Brushit- und Harnsäure-Steine mit Kalziumoxalat- und Zystin-Steinen in der Mitte. Entgegen dem klinischen Eindruck der Äquieffektivität der 4 genannten Lithotripsiegeräte zur IKS weisen unsere standardisierten in vitro Versuche darauf hin, daß die Effektivität der 4 verschiedenen Verfahren zur IKS unterschiedlich und abhängig von der Steinzusammensetzung ist.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung