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Mueck AO et al.  
Hormonersatztherapie bei Patientinnen nach Mammakarzinom

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2006; 3 (3): 145-154

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Abb. 1: HRT - Mammakarzinom



Keywords: EndokrinologieHormonersatztherapieHRTMammakarzinom

Zur Hormonsubstitution (HRT) nach Brustkrebs liegen vier prospektiv randomisierte Studien und mindestens 15 Beobachtungsstudien vor. Nur die HABITS-Studie zeigt ein erhöhtes Rezidivrisiko. Dies ist möglicherweise durch einen relativ hohen Anteil der HRT-Anwendung nach ER-positiven Karzinomen bedingt sowie durch die bevorzugte Anwendung von Estrogen/Gestagen-Kombinationspräparaten. Bekanntlich wird für die primär erhöhte Diagnosewahrscheinlichkeit für Brustkrebs unter HRT vor allem die Gestagenkomponente verantwortlich gemacht. Die Fallzahlen aller Studien für eine HRT nach Brustkrebs sind jedoch gering. Daher soll eine HRT erst eingesetzt werden, wenn Alternativen, wie spezielle, nicht kontraindizierte Phytopräparate oder Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SRI) keine befriedigende Wirkung zeigen. Dies gilt primär aus forensischen Gründen. Nach medizinischen Kriterien ist die Datenlage zu den Alternativen eher noch unsicherer, da zu Nebenwirkungen, Risiken oder auch zu Interaktionen mit adjuvanter Antihormontherapie noch wichtige Fragen offen sind.
 
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