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Conci E et al.  
Mouse Models for Myocardial Ischaemia/Reperfusion

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2006; 13 (7-8): 239-244

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Abb. 1: Adhesion Molecules Abb. 2: Mouse model Abb. 3: TTC-stained heart



Keywords: KardiologieMausmodellmyokardiale Ischämiereperfusion

Die letzten Jahre wurden durch bemerkenswerte Fortschritte im Verständnis der Pathophysiologie der koronaren Herzkrankheit geprägt. Die myokardiale Ischämie ist hauptsächlich durch die Atherosklerose der Koronargefäße bedingt. Obwohl die funktionellen Folgen von verminderter Blutversorgung am Herzmuskel hinlänglich bekannt sind, ist die koronare Herzkrankheit immer noch die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Deshalb richten sich die therapeutischen Bemühungen auf die Wiederherstellung der Perfusion in den ischämischen Arealen, um die Entstehung einer Gewebsnekrose zu vermeiden und um die Funktion des Organs wiederherzustellen. Die Reperfusion von ischämischem Gewebe geht allerdings oft mit mikrovaskulärer Dysfunktion einher, die sich durch Beeinträchtigung der endothelabhängigen Vasodilatation in Arteriolen und Ansammlung von Leukozyten in den Kapillaren manifestiert. Die Verfügbarkeit einer großen Anzahl an Knockout-Mäusen ermöglicht wichtige Erkenntnisse über das Zustandekommen der Myokardschädigung durch Ischämie und Reperfusion. Deshalb sind Mausmodelle von großem Interesse für die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien beim Menschen.
 
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