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Wöll E  
(Neo-) Adjuvante Therapie des Pankreaskarzinoms

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2006; 4 (3): 23-25

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Keywords: GastroenterologiePankreaskarzinomTherapie

Die adjuvante Therapie des Pankreaskarzinoms hat sich im Laufe der letzten Jahre gewandelt. Die kombinierte Radiochemotherapie hat außerhalb von Studien derzeit keinen Stellenwert mehr. Die postoperative Chemotherapie bringt in mehreren Studien einen Vorteil, dieser ist für 5-FU-hältige Chemotherapien nachgewiesen. Erste Ergebnisse hinsichtlich eines erkrankungsfreien Überlebensvorteils liegen auch für Gemcitabin vor. Aufgrund der Datenlage im palliativen Setting und des geringen Nebenwirkungsprofils ist die Durchführung einer adjuvanten Chemotherapie mit Gemcitabin derzeit vertretbar. Ob bei Patienten mit R1-Resektion eine Radio/Chemotherapie einen Vorteil bringt, wird erst durch zukünftige Studien gezeigt werden. Der Stellenwert der neoadjuvanten Therapie ist in klar operablen Stadien lediglich im Rahmen von Studien zu empfehlen. Bei fehlender Operabilität aufgrund eines lokal fortgeschrittenen Stadiums ist eine Reevaluierung hinsichtlich Operationsmöglichkeit nach stattgehabter Chemotherapie aber sinnvoll.
 
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