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Steuber T et al.  
Einfluß der PSA-Bestimmung auf Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms - eine aktuelle Standortbestimmung

Blickpunkt der Mann 2006; 4 (3): 19-25

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Abb. 1: Prostatakarzinom - Mortalität Abb. 2: PSA - Patienten



Keywords: OnkologieProstatakarzinomPSAUrologie

Das Prostatakarzinom ist neben dem Hautkrebs derzeit der häufigste maligne Tumor in der westlichen Welt. Aufgrund seiner breiten Anwendbarkeit hat die PSA-Bestimmung (Prostata-spezifisches Antigen) durch eindeutige Fortschritte in der Früherkennung, Prognoseabschätzung und Nachsorge des Prostatakarzinoms wie kein anderer Tumormarker zuvor die Behandlung eines Krankheitsbildes geprägt. So konnte seit der Einführung des PSA als Vorsorgetest Anfang der 1980er Jahre in den Vereinigten Staaten sowie später auch in Nord-Europa eine Stadienverschiebung zugunsten lokalisierter Tumoren sowie das Verschwinden metastasierter Erkrankungen bei Erstdiagnose beobachtet werden. Durch operative sowie strahlentherapeutische Verfahren besteht bei Tumoren, welche durch das PSA im Frühstadium entdeckt werden, gute Heilungsaussicht bei akzeptabler Lebensqualität behandelter Patienten. Diesem eindeutigen Fortschritt steht wiederum das theoretische Risiko der Überdiagnose und Übertherapie gegenüber. Prospektiv randomisierte Studien wurden daher initiiert, um wissenschaftlich basierte Aussagen treffen zu können, ob die flächendekkende Anwendung der PSA-gestützten Früherkennung (Screening) gerechtfertigt ist.
 
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