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Schmitges J, Sommer F  
Ejaculatio praecox - das Mysterium einer Krankheit

Blickpunkt der Mann 2006; 4 (3): 29-35

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Abb. 1: Dorsaler Penisnerv Abb. 2: Beckenboden



Keywords: EjakulationMannMännergesundheitSexualität

Der vorzeitige Samenerguß gilt als eine der am stärksten verbreiteten sexuellen Fehlfunktionen des Mannes und bleibt dennoch weitestgehend unterdiagnostiziert und ungenügend behandelt. Während die tatsächliche Verbreitung der vorzeitigen Ejakulation schwer nachzuweisen ist, belegen epidemiologische Studien, daß die Zahl der Männer, die daran leiden, sich irgendwo zwischen 1 % und 75 % bewegt [1]. Tatsächlich ist die Erörterung der Verbreitung nur einer der Faktoren, die die Definition sowohl der Krankheit wie auch des Ausmaßes des Problems, das bis heute Zündstoff für Diskussionen und Auseinandersetzungen liefert, verschleiern. Das historische Fehlen einer Akzeptanz und Anerkennung einer neurobiologischen Komponente hat dazu geführt, daß der vorzeitige Samenerguß unter medizinischen Fachleuten kaum als echte Krankheit anerkannt wird. Obwohl die neurobiologische Ursache vom vorzeitigen Samenerguß zunehmend Bestätigung findet, bleiben viele Zweifel bestehen. Dieser Artikel befaßt sich schwerpunktmäßig mit der Anatomie und Physiologie der Ejakulation.
 
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