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Eberhard J  
Vaginale Inkontinenzoperationen - wann, wie und warum?

Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 1997; 15 (3) (Ausgabe für Schweiz): 10-10
Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 1997; 15 (3) (Ausgabe für Österreich): 10-13
Journal für Urologie und Urogynäkologie 1999; 6 (1) (Ausgabe für Schweiz): 6-9
Journal für Urologie und Urogynäkologie 1999; 6 (1) (Ausgabe für Österreich): 34-38

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Keywords: ChirurgieInkontinenzUrogynäkologieUrologie

Inkontinenzoperationen sind indiziert, wenn der konservative Therapieerfolg nicht befriedigt. Operatives Ziel ist die kranioventrale Verlagerung des Meatus urethrae internus. Ein vaginaler Zugang wird bei tiefer Lage des Meatus urethrae internus und bei weiter Vagina mit grosser Zysto-Rektozele gewählt, ein abdominaler Zugang bei Rezidivinkontinenz, bei engen Vaginalverhältnissen und bei hoher Lage des Meatus internus. Empfehlenswert sind vaginal Suspensionsmethoden und Schlingenoperationen, abdominal Kolposuspensionen. Technische Details, die über Erfolg und Komplikationen entscheiden, werden diskutiert und sind in operativen Lehrfilmen dargestellt. Die Gynäkologie blickt auf eine langjährige vaginale Operationstradition zurück. Deren Ziel war die anatomische Rekonstruktion des Beckenbodens [1], in der Meinung, damit auch eine funktionelle Restitution, wie die Heilung der Stressinkontinenz, zu erreichen. Erst die Ergebnisse systematischer Nachkontrollen [2] zeigten an hohen Versagerquoten und vielfältigen Folgekomplikationen die Gefahren und Fehler derart einseitig ausgerichteter Therapiekonzepte. Sie lehren uns, Operationsindikationen kritischer und restriktiver zu stellen [3, 4] und sorgfältig auf die Beziehungen zwischen Morphologie und Funktion [1, 2] bei operativen Eingriffen zu achten.
 
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