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Assadian A et al.  
Karotisendarterektomie in Lokoregionalanästhesie - Technik, Ergebnisse und Ausblick

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2006; 3 (3): 4-9

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Abb. 1: Zervikalblock Abb. 2a: Arteria carotis communis Abb. 2b: Arteria carotis communis Abb. 2c: Arteria carotis communis Abb. 2d: Arteria carotis communis Abb. 3: Karotisoperation



Keywords: AngiologieKarotisLokoregionalanästhesieTechnik

Die Revaskularisation hochgradiger Carotis-interna-Stenosen zur primären und sekundären Prävention von Insulten ist die mit prospektiv-randomisierten Studien wissenschaftlich am besten evaluierte chirurgische Therapie überhaupt und derzeit das einzige Verfahren zur Rekanalisation der Karotis mit entsprechendem Evidenzgrad und Langzeitergebnissen. Neben der kontinuierlichen Verbesserung der chirurgischen Technik setzt sich die Lokalanästhesie mit dem Ziel der Reduktion der perioperativen Morbidität und Mortalität in der Karotischirurgie zunehmend durch. Bezüglich der Operation weist die heutige Datenlage eindeutig zugunsten der Lokalanästhesie – sie ist besser für "Herz und Hirn" des Patienten. Die Reduktion der perioperativen kardialen Morbidität vor allem bei älteren Patienten ist damit gewährleistet. Ein Aspekt, der besonders aufgrund der demographischen Veränderung unserer Patienten in Mitteleuropa zunehmend von Bedeutung ist: die Patienten werden immer älter und haben eine verlängerte Lebenserwartung mit hoher Lebensqualität. Bei belastenden Eingriffen – so wie es jede Operation in Allgemeinnarkose darstellt – ist die kardiale Morbidität und eine daraus möglicherweise resultierende Mortalität ein zunehmendes – wenn auch durch regionale Anästhesieverfahren vermeidbares – Problem.
 
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