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Dunzinger M et al.  
Fallbericht: Wichtigkeit einer exakten andrologischen Diagnostik am Beispiel einer Azoospermie. Ein Modell interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Andrologie und Gynäkologie

Journal für Urologie und Urogynäkologie 1998; 5 (4) (Ausgabe für Österreich): 20-23

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Keywords: AndrologieAzoospermieGynäkologieUrogynäkologieUrologie

Nach langjähriger, immer wiederkehrender, aber auch berechtigter Kritik seitens der Gynäkologen, daß in Österreich keine aktive Andrologie existent sei, soll mit diesem Beitrag einerseits die seit Jahren gut funktionierende Zusammenarbeit unserer andrologischen Ambulanz mit einem IVF-Institut demonstriert werden und anderseits die Wichtigkeit der exakten andrologischen Diagnostik im Falle der Diagnose Azoospermie verdeutlicht werden. Im vorliegenden Fall handelte es sich um einen 36-jährigen Patienten, dem nach mehreren fachärztlichen Stellungnahmen die Aussichtslosigkeit bei bestehender Azoospermie auf einen Kinderwunsch attestiert wurde. Nach eindringlicher andrologischer Abklärung an unserer andrologischen Ambulanz wurde der Patient beidseits skrotal exploriert und rechts eine Ductus deferens-Aplasie, links ein rudimentärer Ductus diagnostiziert. Nach entsprechender genetischer Abklärung und dem Ausschluß eines erhöhten Risikos auf Vererbung eines zystischen Fibrose-Gens konnte nach erfolgreicher mikrochirurgischer epididymaler Spermatozoenaspiration (MESA ) mit der intrazytoplasmatischen Spermatozoeninjektion (ICSI) eine Schwangerschaft erzielt werden. Das mittlerweile dreijährige Mädchen erfreut sich bester Gesundheit.
 
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