Krause und Pachernegg
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Kramer W, Jonas D  
Therapie des Lokalrezidivs nach radikaler Prostatektomie

Journal für Urologie und Urogynäkologie 1998; 5 (3) (Ausgabe für Österreich): 7-12

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Keywords: AndrologieProstatakarzinomProstatektomieRezidivUrologie

Die erneute offene Tumorresektion ist die einzige potentiell kurative Therapieoption für Männer relativ jüngeren Lebensalters und einem Lokalrezidiv nach radikaler Prostatektomie. Ihre häufigste Komplikation, die postoperative Harninkontinenz, ist wesentlicher Bestandteil des präoperativen Aufklärungsgesprächs. Sie läßt sich mittels der Implantation von Sphinkter-Prothesen sehr gut behandeln. Die Indikation zu diesem Eingriff ist bei ausgesuchten, jungen Patienten mit langsamen PSA-Anstieg auf niedrigem Niveau in größerer Latenz zur Erstoperation, bei histologischem Lokalrezidiv-Nachweis und bei Zustand nach radikaler Prostatektomie in den klassischen Sta-dien pT1-2, pN0, pM0 zu stellen. Angesichts der Zunahme der Frequenz der radikalen Prostatektomie weltweit ist mit einem Anstieg der Zahl von Patienten mit isoliertem lokoregionären Rezidiv zu rechnen. Eine operative Reintervention bei rezidivierenden Patienten mit zweistelligen PSA-Werten und lokal fortgeschrittenen Tumoren bei der radikalen Prostatektomie (pT3) erscheint nicht sinnvoll, da kaum Aussicht besteht, eine sichere R0-Resektion zu erreichen.
 
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