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Reichl C et al.  
Bestimmung von totalem und freiem PSA bei der Früh-Diagnostik des Prostatakarzinoms

Journal für Urologie und Urogynäkologie 1998; 5 (2) (Ausgabe für Österreich): 7-12

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Keywords: AndrologieProstatakarzinomprostataspezifisches AntigenPSAUrologie

Für eine kurative Behandlung des Prostatakarzinoms ist die frühe Diagnosestellung eine wichtige Voraussetzung. In einem Zeitraum von 6 Monaten analysierten wir retrospektiv, inwieweit die zusätzliche Bestimmung des Verhältnisses von freiem PSA zu totalem PSA (fPSA/tPSA-Ratio) eine bessere Differenzierung zwischen benigner Prostatahyperplasie (BPH) und Prostatakarzinom (PCA) ermöglicht. Zu diesem Zweck bestimmten wir die fPSA/tPSA-Ratio bei 52 Patienten mit histologisch verifiziertem, organbegrenztem Prostatakarzinom und bei 62 Patienten mit histologisch verifizierter BPH. Die mediane fPSA/tPSA-Ratio betrug 0,16 bei den Prostatakarzinompatienten und 0,22 bei den BPH-Patienten. Im Vergleich dazu waren die medianen tPSA-Werte beim Prostatakarzinom kollektiv 13,84 und in der BPH-Gruppe 10,67. Damit konnte gezeigt werden, daß der Unterschied zwischen Prostatahyperplasie und Prostatakarzinom deutlicher bei der fPSA/tPSA-Ratio ist, als bei der alleinigen PSA-Bestimmung. Die Bestätigung dieses Trends untersuchten wir anhand eines weiteren Kollektives von 120 Patienen, bei dem regelmäßig das PSA, die fPSA/tPSA-Ratio und der rektale Palpationsbefund kontrolliert wurden.
 
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