Krause und Pachernegg
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Crausaz M et al.  
Nationale Studien über die männliche Fruchtbarkeit in der Schweiz: Methoden und vorläufige Resultate

Journal für Fertilität und Reproduktion 2006; 16 (4) (Ausgabe für Österreich): 12-15
Journal für Fertilität und Reproduktion 2006; 16 (4) (Ausgabe für Schweiz): 18-21

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Abb. 1: Spermienkonzentration Abb. 2: Spermatozoen



Keywords: BiologieFertilitätMannSchweizSpermiogrammStudie

Bei einigen Tierarten wurden in den vergangenen Jahren Mißbildungen im Reproduktionssystem festgestellt. Auch beim Menschen wurde das Syndrom der Hodenmißbildung beschrieben. Allem Anschein nach tragen "endokrine Störfaktoren" wesentlich zur Entwicklung dieser Mißbildungen bei. In der französischsprachigen Schweiz ist eine Studie über die männliche Fertilität in die Wege geleitet worden, in welcher der Einfluß der Umwelt auf die Spermienqualität bei jungen Männern untersucht wird, die für den Wehrdienst gemustert werden. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Im Rahmen einer klinischen Untersuchung des Urogenitalapparats wird eine computergestützte Spermienanalyse (CASA) durchgeführt. Zudem werden Blut und Harn untersucht. Zwischen September 2005 und April 2006 erklärten sich 300 Probanden bereit, an der Studie teilzunehmen, was einer Teilnahmerate von 4,5% entspricht. In drei Fällen wurde Azoospermie festgestellt, während bei 25 % der freiwilligen Teilnehmer eine Spermienzahl unterhalb der von der WHO festgelegten Fruchtbarkeitsgrenze ermittelt wurde. Erst eine Beobachtung über einen längeren Zeitraum hinweg wird zeigen, ob die Fruchtbarkeit dieser jungen Männer beeinträchtigt ist.
 
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