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Sievert KD et al.  
Sakrale Neurostimulation

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2007; 14 (1) (Ausgabe für Österreich): 32-35
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2007; 14 (1) (Ausgabe für Schweiz): 31-34
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2007; 14 (1) (Ausgabe für Deutschland): 21-24

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Keywords: NeurourologieUrologie

Nachdem vor über 130 Jahren die Grundlagen der heutigen sakralen Neuromodulation geschaffen wurden, hat sich durch Erprobung neuer Indikationen und Weiterentwicklung von Implantat und Operationstechnik dieses Vorgehen als standardisiertes und erfolgreiches Behandlungskonzept der Neurourologie etabliert. Für Patienten mit Dranginkontinenz, Drang-Frequenzsymptomatik oder nicht-obstruktiver Harnretention ist die Einsetzung eines Dauerimplantates nach akuter und subchronischer Testung eine Therapieoption mit nachgewiesenem Erfolg und langfristiger Wirkung. Bei strengen Auswahlkriterien und sorgfältiger Durchführung stellt die Versorgung mit einem sakralen Neurostimulator ein gesundheitspolitisch optimales Therapiekonzept dar. Insbesondere durch lange Erfahrung mit diesem System haben sich neue Indikationen für die Versorgung mit Neurostimulatoren als individuellen Therapieversuch ergeben. Im Rahmen der analen Inkontinenz gilt auch hier die Implantation eines Schrittmachers mittlerweile als anerkannte Behandlungsstrategie. Aktuelle Forschungsergebnisse und Neuerungen wie der Interstim II(R) oder die "Tined-lead"-Elektrode bringen schon jetzt für den neurourologischen Patienten eine enorme Verbesserung bezüglich Invasivität und Erfolgsaussicht der Behandlung. Die weitere Optimierung von Implantaten und operativer Technik wird in naher Zukunft weitere Indikationen mit entsprechenden Therapieerfolgen ermöglich.
 
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